(042) Helliesch

042

 

 

Übersicht
vor 1709Susanna Hecken
1724 - 1775Eheleute Hilarius Drees und Anna N.N.
bis 1788Geschwister Anna, Margaretha und Elisabeth Drees
1788 - 1841Eheleute Hilarius Drees und Maria Creutz
1820 - 1828Eheleute Johannes Hentz und Anna Drees
1846 - 1876Eheleute Johannes Heinrich Schneider und Helena Ehlen
1881 - 1939Eheleute Peter Josef Schneider und Anna Maria Bach
1937 - 1990Eheleute Heinrich Schneider und Veronika Koep
1966 - 1978Eheleute Helmut Tillmann und Maria Schneider
1990 - 1998Eheleute Michael Arndt und Heike Lindenmeyer
1998 - 2007Eheleute Michael und Janine Raetz
seit 2007Eheleute Ernö und Maja Körmendy

 

 

17. Jahrhundert

vor 1709 Susanna Hecken:
Im Lagerbuch des Gerichtes Esch wird im Jahre 1697 festgelegt, wer in der gräflichen Herrschaft, sei es der Besitzer eines Hauses oder eines Bauplatz, als Abgabe ein Rauchhuhn zu liefern habe. Hier taucht für das Anwesen „Dreesges“ eine Witwe mit Namen Susanna Hecken auf. Die Witwe verstarb im Jahre 1709 im Alter von 80 Jahren. Hier ist nun zu erwähnen, dass es nicht notwendig ist, das Geburtsjahr der Susanna Hecken zu errechnen. Selten sind die Altersangaben, die zu dieser Zeit im Sterbebuch angegeben werden, richtig. Diese hohe Altersangabe deutet lediglich darauf hin, dass es sich um eine sehr alte Dame gehandelt hat. Das Anwesen „Dreesges“ oder auch „Drees“ befand sich auf der Stelle des heutigen Hauses „Helliesch“. Nach dem Tode der Witwe im Jahre 1709 gibt es 16 Jahre lang keinen Hinweis darauf, dass das Anwesen bewohnt war.

 

 

18. Jahrhundert

1724 – 1775 Eheleute Hilarius Drees und Anna N.N.:
Um 1724 heiratete ein Hilarius Drees, S.v. Hilarius Drees und Anna N.N. aus Alendorf. Der Nachname und die Herkunft der Braut sind unbekannt. Lediglich der Vorname Anna ist überliefert. Sie könnte aus Waldorf stammen. Leider fand 1722 ein Wechsel des Pfarrers statt. Pfarrer Johannes Gerhard Düntzer verstarb am 03.08.1722. Sein Nachfolger Bernhard Hilger Lindweiler war bereits seit dem 21.05.1722 in der Pfarrei Alendorf/Waldorf seelsorgerisch tätig. Pfarrer Lindweiler führte bis 1727 lediglich das Taufbuch ordnungsgemäß. Heirat – bzw. Sterbebuch wurden nur lückenhaft geführt, so dass in dieser Zeit nur schwerlich Familienforschung betrieben werden kann und keine näheren Angaben über die Braut gemacht werden können. Hilarius Drees verstarb 1775, seine Ehefrau verstarb bereits 1753.


bis 1788 Geschwister Anna, Margaretha und Elisabeth Drees:
Der älteste Sohn Matthias Drees heiratete 1753 die Witwe des Johannes Schneider, Anna Veronika Sons vom Simmelerhof, gelegen in der Nähe von Baasem, T.v. Jakob Sons und Barbara Emandts. Matthias zog zu seiner Ehegattin ins Haus „Schneggesch (057)“. Das Anwesen wurde von nun an von seinem Vater und seinen drei ledigen Schwestern bewohnt. Als Margaretha als letzte Überlebende im Jahre 1788 verstarb, übernahm der älteste Sohn von Matthias Drees und Anna Veronika Sons das Gebäude.

 

 

19. Jahrhundert

1788 – 1841 Eheleute Hilarius Drees und Maria Creutz:
Nach dem Ableben seiner ledigen Tanten übernahm Hilarius Drees das Anwesen. Er war der älteste Sohn der Eheleute Matthias Drees und Anna Veronika Sons verwitwete Schneider aus dem Hause „Schneggesch (057)“. Er hatte 1787 Maria Creutz, T.v. Johannes Creutz und Maria Katharina Schorn, aus dem Hause „Oeve Krütz (050)“ geheiratet.


1820 – 1828 Eheleute Johannes Hentz und Anna Drees:
Das einzige Kind aus der Verbindung Drees/Creutz mit Namen Anna heiratete 1820 Johannes Hentz, S.v. Johannes Hentz und Anna Christina Gilson, aus dem Hause „Althecke (002)“. Um 1828 verzogen die Eheleute nach Neroth und verstarben auch dort. Der Vater von Anna Drees verstarb 1834, die Mutter Maria geb. Creutz verstarb 1841. Sie überschrieb im Jahre 1839 das Anwesen Helliesch an ihren Schwiegersohn Johannes Hentz.


1848 – 1876 Eheleute Johannes Heinrich Schneider und Helena Ehlen:
Am 21.01.1846 überschrieb der Erbe Johannes Hentz das Anwesen an einen Urenkel der oben erwähnten Anna Veronika Sons, mit Namen Johannes Heinrich Schneider, für 300 Berliner Thaler.  Johannes Heinrich Schneider stammte aus dem Hause „Heinres (030)“ und war der Sohn von seinem gleichnamigen Vaters Johannes Heinrich Schneider und Elisabeth Barthelemey. Er heiratete 1841 Helena Ehlen, T.v. Thomas Ehlen und Ursula Vogelsberg aus Ripsdorf. Johannes Heinrich  Schneider verstarb 1876, seine Ehefrau bereits 1857.

 

 

20. Jahrhundert - heute

1881 – 1939 Eheleute Peter Josef Schneider und Anna Maria Bach:
Nach dem Tode von Johannes Heinrich Schneider ging das Anwesen an seinen Sohn Peter Josef Schneider über. Er heiratete 1881 Anna Maria Bach, T.v. Johannes Josef Bach und Elisabeth Gerhards aus Alendorf. Peter Josef Schneider verstarb 1916, seine Ehefrau 1939.


1937 – 1990 Eheleute Heinrich Schneider und Veronika Koep:
Im Jahre 1937 wurde das Anwesen an den jüngsten Sohn der Familie übergeben, Heinrich Schneider, verheiratet mit Veronika Koep, T.v. Peter Josef Koep und Anna Schneider aus dem Hause „Pittische (068)“. Die Eheleute hatten 1933 geheiratet. Heinrich Schneider verstarb 1987, seine Ehefrau 2004.


1966 – 1978 Eheleute Helmut Tillmann und Maria Schneider:
Helmut Tillmann aus Esch heiratete 1966 die Tochter Maria Schneider. Die Eheleute verzogen 1978 in das Wohnhaus „Neu Helliesch (043)". Helmut Tillmann verstarb 1996. Er war der Sohn von Josef Tillmann und Maria Metzen aus Esch.


1990 – 1998 Eheleute Michael Arndt und Heike Lindenmeyer:
1990 verkauften die Eheleute Tillmann das Anwesen an Michael und Heike Arndt geb. Lindenmeyer, vorher wohnhaft in Bodman/Ludwigshafen.


1998 – 2007 Eheleute Michael und Janine Raetz:
Die Eheleute verkauften das Anwesen 1998 an die Eheleute Michael und Janine Raetz.


seit 2007 Eheleute Ernö und Maja Körmendy:
2007 wurde das Haus an die Eheleute Ernö und Maja Körmendy aus St. Augustin verkauft.