(046) Bürjerhus

046

Das Foto stammt aus 1960.

 

 

 

19. Jahrhundert

Im Jahre 1878 wird seitens der Gemeinde mit Egidius Vogelsberg aus dem Hause „Schrüedisch (065)“ über den Verkauf der Parzelle Flur 22 Nr.: 2148/317, zum Zwecke eines Schulhausneubaues, verhandelt. Bereits 1880 ist der Neubau der Schule durchgeführt und löst das alte Schulgebäude mit Namen „Schull (066)“ ab. Der Schulneubau hat die Gemeinde hoch verschuldet und die Erlöse aus den Holzverkäufen waren in den vorangegangenen Jahren sehr schlecht. 1881 wird wegen dieser enormen Schulden bei der königlichen Regierung eine Anleihe in Höhe von 3000 Mark getätigt.
1886 wird der Antrag des Lehrer Schulzen abgelehnt, zwei Vogelfenster in die Lehrerwohnung und einen Brunnen in den Keller einbauen zu dürfen.
1896 bewilligt der Gemeinderat dem Lehrer Neis 7,10 Mark zum Kauf für Tapeten für die Lehrerwohnung. 40 Mark werden bewilligt zur Neuanschaffung eines Herdes für die Lehrerwohnung.

 

 

20. Jahrhundert - heute

  • 1904 wird eine Trennwand zwischen der Tür zum Klassenzimmer und dem Aufstieg zur Lehrerwohnung eingezogen.

  • 1905 werden im Unterrichtsraum der Fußboden repariert, am östlichen Giebel die Fugen zugeschmiert, das Dach ausgebessert, die Küche des Lehrers gestrichen, jedoch die Umzäunung des Schulhofes wird abgelehnt.

  • 1910 werden eine schulärztliche Revision sowie die Gründung einer Fortbildungsschule abgelehnt.

  • 1911 wird die Installation eines Blitzableiters auf dem Schulgebäude abgelehnt.

  • 1914 werden neue Schulbänke angeschafft.

  • 1948 werden neue Schulbänke angeschafft. Ein Zuschuss zur Errichtung eines Gymnasiums in Kall wird abgelehnt.

  • 1949 wird eine zweite Lehrerstelle eingerichtet.

  • 1951 wird ein Badeofen sowie eine Badewanne für die Lehrerwohnung angeschafft. Ebenfalls wird ein neuer Herd für die Wohnung angeschafft.

  • 1961 wird an der westlichen Seite des Gebäudes angebaut, um einen zweiten Schulraum sowie neue Toilettenanlagen zu schaffen.

  • 1967 wird der letzte Schuljahrgang eingeschult.

  • 1968 beschließt der Gemeinderat, dass das bisherige Schulgebäude als Gemeindesaal genutzt werden soll. Die Lehrerwohnung im Obergeschoss wird an Privatpersonen vermietet, was schon in vorangegangenen Jahren geschehen war, insofern der Lehrer dort nicht wohnte.

  • 1993 verkauft die Gemeinde Blankenheim das Gebäude an den hierfür eigens gegründeten Bürgerverein. Der Bürgerverein ist somit Träger des Bürgerhauses. Hierzu heißt es unter anderem in der Satzung des Bürgervereins: „Zweck des Bürgervereins ist die Förderung des Sports, der Altenhilfe, der Heimatpflege, des Umweltschutzes sowie die Unterhaltung des von der Gemeinde Blankenheim erworbenen Bürgerhauses.“

  • 1996 wird vom Bürgerverein der Eingangsbereich umgebaut, um eine Abstellkammer einzurichten.

  • In den Jahren 2010 und 2011 wird der Gemeindesaal in südlicher Richtung vergrößert. Die Küche sowie die Toilettenanlagen werden komplett umgebaut.