(055) Lenter

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Das zweite Foto stammt aus 1955.

 

Übersicht
1928 - 1960Eheleute Jakob Bernhard Auel und Anna Barbara Brang
1969 - 2005Eheleute Eugen und Gertrud Hildwein

 

 

20. Jahrhundert - heute

1928 – 1960 Eheleute Jakob Bernhard Auel und Anna Barbara Brang:
Erbaut wurde das Haus 1928 von den Eheleuten Jakob Bernhard Auel, S.v. Johannes Auel und Susanna Thielen, aus dem Hause „Altlenter/Forens (091)“ und Anna Barbara Brang, T.v. Johannes Peter Brang und Margaretha Ganser, aus Feusdorf. Die Eheleute heirateten 1920 und lebten bis 1928 im Hause „Altlenter/Forens (091)“. 1927 erwarben sie das Grundstück von Johannes Heinrich Krämer aus dem Hause „Schneggesch (057)“. Wie im Hause „Altlenter/Forens (091)“ eröffneten sie im Hause „Lenter“ ein Geschäft, in dem man Lebensmittel, aber auch Sachen, die man für das tägliche Leben gebraucht, erwerben konnte. Später kam noch eine Gastwirtschaft hinzu und im Jahre 1935 wurde ein Tanzsaal angebaut. Jakob Bernhard Auel verstarb 1952, seine Ehefrau 1960. Hiernach verpachteten die Erben das Anwesen. Als Pächter sind die Familie Rath und später die Familie Feger bekannt. Beide Familien stammten aus Köln. Zuletzt pachteten die Eheleute Ulrich Perseke das Haus „Lenter“. Familie Perseke stammte aus der Nähe von Bremen.


1969 – 2005 Eheleute Eugen und Gertrud Hildwein:
Ab 1969 übernahmen Eugen und Gertrud Hildwein das Anwesen. Sie betrieben eine Gaststätte und forcierten den Umbau des Gebäudes in ein Alten- und Pflegeheim. Im Jahre 1981 wurde hierzu kräftig umgebaut. Die Gaststätte war ein Jahr zuvor geschlossen worden. 1984 verstarb Eugen Hildwein, seine Ehefrau Gertrud lebte noch bis 2005 im Anwesen, bevor sie ebenfalls verstarb. Mitte der 1980er Jahre übernahm der Sohn Karl Hildwein das Alten- und Pflegeheim. Seit 2010 ist der Rheinische Verein für Katholische Arbeiterkolonien, Mitglied im Caritasverband, der Betreiber.