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(021) Kutsch

 

 

Übersicht
1690 - 1720 Eheleute Johannes Kutsch und Maria N.N.
1711 - 1761Eheleute Thomas Kutsch und Juliana Wolff
1755 - 1766Eheleute Johannes Bach und Anna Susanna Kutsch
1766 - 1803Eheleute Peter Kutsch und Katharina Vogelsberg
1780 - 1816Eheleute Egidius Vogelsberg und Susanna Kutsch
1818 - 1832
1834 - 1854
Eheleute Johannes Matthias Knips und Katharina Vogelsberg &
Eheleute Peter Hey Katharina Vogelsberg
1837 - 1854
1855 - 1879 
Eheleute Peter Linden und Anna Maria Knips &
Eheleute Peter Linden und Susanna Schäfer
1880 - 1932 Eheleute Heinrich Auel und Gertrud Linden
1907 - 1952 Eheleute Michael Schneider und Theresia Auel
1939 - 1997 Eheleute Peter Schneider und Anna Barbara Becker
1997 - 2007Eheleute Matthias Schmitz und Alice Schroth
seit 2007Eheleute Marco Surrey und Melanie Schröder

 

 

17. Jahrhundert

um 1690 – 1720 Eheleute Johannes Kutsch und Maria N.N.:
Kurz vor dem Jahre 1690 ehelichte Johannes Kutsch eine Maria N.N.. Johannes Kutsch stammte wahrscheinlich aus Feusdorf, über seine Ehefrau ist leider nichts weiter bekannt. Seit mindestens 1705 ist er der Sendschöffe von Waldorf. Der Sendschöffe ist der verlängerte Gesetzesarm des regierenden Herrschers, zu jener Zeit hier in Waldorf des Grafen zu Blankenheim. Sein Aufgabengebiet umfasste im Wesentlichen die Vergehen gegen die Kirche und das Übertreten von Kirchengeboten anzuzeigen, außerdem die Störung der öffentlichen Ordnung und des sozialen Friedens sowie Eheverfehlungen jedweder Art. Diese wurden auf den Herrengedingen zur Anzeige gebracht. Denunzierte er seine Mitbürger nicht, wurde er hart dafür bestraft. So brachte Johannes Kutsch auf dem Herrengeding am 07.05.1711 vor, dass des Schweitzers Frau und Kinder zu Leutherath die Osterkommunion nicht in der Pfarrkirche zu Alendorf empfangen haben, sondern in Esch. Hierzu der Vermerk des Grafen: „Sollen künftig bei schwerer Straff in ihre Pfarrkirche gehen“. Im Jahre 1713 meldet er, dass "Johannes Thommes des Anton Wasems Tochter Maria zu früh beschlafen habe und sie danach geheiratet". Ab 1722 ist sein Sohn Thomas Kutsch hiesiger Sendschöffe.

 

 

18. Jahrhundert

1711 – 1761 Eheleute Thomas Kutsch und Juliana Wolff:
Thomas Kutsch heiratete 1711 Juliana Wolff aus dem Hause „Wolleß (015)“, T.v. Reinhard Wolff und Katharina N.N.. Thomas Kutsch verstarb 1761, seine Ehefrau Juliana 1759.


1755 – 1766 Eheleute Johannes Bach und Anna Susanna Kutsch:
1755 heiratete die Tochter Anna Susanna Kutsch den aus Esch stammenden Johannes Bach, auch Manbach genannt, S.v. Christian Bach und Anna N.N.. Die Eheleute lebten im Hause „Kutsch“ bis zum Jahr 1766, danach übernahmen sie das Haus „Heine (012)“.


1766 – 1803 Eheleute Peter Kutsch und Katharina Vogelsberg:
Ab 1766 lebte der Bruder von Anna Susanna Kutsch im Haus auf der Parzelle 400. Peter Kutsch heiratete um 1760 die aus Ripsdorf stammende Katharina Vogelsberg, T.v. Heinrich Vogelsberg und Magdalena Gaspers. Bis 1766 lebten die Eheleute in Ripsdorf. Peter Kutsch verstarb 1797, seine Ehefrau Katharina 1803.

 

 

19. Jahrhundert

1780 – 1816 Eheleute Egidius Vogelsberg und Susanna Kutsch:
Die Tochter Susanna Kutsch ehelichte 1780 Egidius Vogelsberg aus dem Hause „Tommes (064)“, S.v. Johannes Vogelsberg und Anna Katharina Schomers. Egidius Vogelsberg verstarb 1807. Seine Ehefrau Susanna verstarb 1816.


1818 – 1832 Eheleute Johannes Matthias Knips und Katharina Vogelsberg &
1834 – 1854 Eheleute Peter Hey Katharina Vogelsberg:
1818 heiratete die Tochter Katharina Vogelsberg den aus Baasem stammenden Johannes Matthias Knips, S.v. Johannes Matthias Knips und Elisabeth Hohn. Der Bräutigam verstarb 1832. Die Witwe Knips heiratete zwei Jahre später den Ripsdorfer Witwer Peter Hey. Peter Hey war gebürtig aus Schmidtheim und der Sohn von Franz Hey und Magdalena Heyn. Diese zweite Ehe blieb kinderlos.


1837 – 1854 Eheleute Peter Linden und Anna Maria Knips &
1855 – 1879 Eheleute Peter Linden und Susanna Schäfer:
Am 07.12.1839, zwei Jahre nach der Eheschließung der Tochter Anna Maria Knips mit Peter Linden, wurde das Anwesen „Kutsch“ auf die Eheleute Linden/Knips übertragen. Peter Linden wohnte mit seinen Eltern Thomas Linden und Maria Agnes Schmitz im Hause „Deilpeisch (010)“. Bei der Geburt des dreizehnten Kindes im Jahre 1854 verstarb Anna Maria Linden geb. Knips im Kindbett. Ein Jahr später heiratete der Witwer Susanna Schäfer aus Dahlem, T.v. Peter Schäfer und Maria Helena Rütz. Im Todesjahr seiner zweiten Ehefrau 1879 führte Peter Linden eine bauliche Veränderung durch.


1880 – 1932 Eheleute Heinrich Auel und Gertrud Linden:
1880 heiratete die Tochter Gertrud Linden den aus dem Hause  „Althecke (002)“ stammenden Heinrich Auel, S.v. Johannes Auel und Theresia Weber. 1889 ging das Anwesen in deren Besitz über.

 

 

20. Jahrhundert – heute

1907 – 1952 Eheleute Michael Schneider und Theresia Auel:
Die Tochter Theresia Auel ehelichte 1907 Michael Schneider aus dem Hause „Heinres (030)“, S.v. Matthias Schneider und Ursula Freuen. Sie erben das Anwesen im Jahre 1922. Theresia verstarb 1928. Ihr Ehemann Michael verstarb 1952.


1939 – 1997 Eheleute Peter Schneider und Anna Barbara Becker:
1939 heiratete der Sohn Peter Schneider die aus Alendorf stammende Anna Barbara Becker, T.v. Kornelius Becker und Maria Eva Vogelsberg. In den Jahren 1950/51 wurde eine komplette Renovierung des Gebäudes durchgeführt. Bis auf wenige Reste der Außenmauern wurde alles neu errichtet.


1997 – 2007 Eheleute Matthias Schmitz und Alice Schroth:
Im Jahre 1997, nach dem Tod von Anna Barbara Schneider geb. Becker, wurde das Haus an Familie Schmitz verkauft. Matthias und Alice Schmitz geb. Schroth wohnten vorher in Köln.


seit 2007 Eheleute Marco Surrey und Melanie Schröder:
2007 wurde das Anwesen an die Eheleute Marco Surrey aus dem Hause „Hecke (001)“ und Melanie Schröder aus Uedelhoven verkauft.