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(065) Schrüedisch

 

 

Übersicht
1665 - 1728Eheleute Johannes Schröder und Maria N.N.
1707 - 1719Eheleute Peter Schröder und Gertrud Stappen
1729 - 1790Eheleute Heinrich Stein und Gertrud Schröder

1757 - 1768

1772 - 1818

Eheleute Peter Stein und Christina Reifferscheid &
Eheleute Peter Stein und Agnes Vietoris
1788 - 1818Eheleute Johannes Peter Stein und Anna Maria Schneider
1808 - 1863Eheleute Johannes Vogelsberg und Anna Gertrud Stein
1856 - 1911Eheleute Michael Vogelsberg und Barbara Freuen
1862 - 1904Eheleute Egidius Vogelsberg und Anna Barbara Neuendorf
1896 - 1949Eheleute Josef Knauff und Katharina Vogelsberg

1932 - 1933

1934 - 1969

Eheleute Jakob Pint und Anna Knauff &
Eheleute Jakob Pint und Maria Katharina Knauff
1968 - 2013Eheleute Bernhard Pint und Irma Maria Becker
seit 2013Eheleute Thomas Junk und Natalie Surrey

 

 

17. Jahrhundert

1665 – 1728 Eheleute Johannes Schröder und Maria N.N.:
Der Name Schröder taucht erstmals im Jahre 1667 auf. In diesem Jahr wird den Eheleuten Johannes Schröder und Maria N.N. ein Kind geboren. Im Güter- und Stiftungsverzeichnis der Pfarrei wird am 03.05.1683 vermerkt, dass den Eheleuten ein Kredit zur Verfügung gestellt wird. Johannes Schröder verstirbt zwischen 1690 und 1697. Im Herrengeding vom 04.05.1706 wird vermerkt, dass sich am Haus der Maria Schröder ein „zerbrochener Geffel“ (eingefallener Giebel) befindet. Die Gerichtsbarkeit duldet solche Zustände nicht, da durch marode Häuser eine hohe Verletzungsgefahr für die Bewohner besteht. Auf dem Herrengeding wird Nachsicht geübt, da die Witwe „bekanntlich arm ist“. Im Jahre 1725 werden Bauarbeiten an der Kapelle durchgeführt. Obwohl die Waldorfer Bürger bereit sind, die zu leistenden Frondienste ohne Lohn zu verrichten, rechnet der Pfarrer, wegen großer Armut, die durchgeführten Arbeiten an. Trotz ihres hohen Alters von fast 80 Jahren verrichtet Maria Schröder auch ihren Frondienst, um die Schulden zu tilgen. Dies scheint nicht gelungen zu sein, da im Jahre 1763 noch der Urenkel Peter Stein die Restschulden übernimmt. Maria Schröder verstirbt im Jahre 1728.

 

 

18. Jahrhundert

1707 – 1719 Eheleute Peter Schröder und Gertrud Stappen:
Im Jahre 1707 heiratet der Sohn Peter Schröder die aus Alendorf stammende Gertrud Stappen, T.v. Michael Stappen und Maria N.N.. Jedoch hielt das Eheglück nur wenige Jahre. Gertrud Schröder geb. Stappen verstarb bereits 1714, ihr Ehemann Peter im Jahre 1719. Sie hinterließen drei Kinder im Alter von zwölf, neun und sechs Jahren. Vermutlich kümmerte sich die im vorher beschriebenen Abschnitt Großmutter Maria Schröder um die Waisen.


1729 – 1790 Eheleute Heinrich Stein und Gertrud Schröder:
Gertrud, Tochter der Eheleute Schröder/Stappen heiratete 1729 Heinrich Stein, S.v. Egidius Stein und Sibilla N.N., aus Esch. Heinrich Stein verstarb 1758, seine Ehefrau Gertrud im Jahre 1790.


1757 – 1768 Eheleute Peter Stein und Christina Reifferscheid &
1772 – 1818 Eheleute Peter Stein und Agnes Vietoris:
Der Sohn Peter Stein heiratete zwei Mal. Zuerst ehelichte er 1757 Christina Reifferscheid, T.v. Chrysanthus Reifferscheid und Anna Maria Butscheid, Pächter des Leuteratherhofes. Christina verstarb 1768. Danach heiratete Peter Stein in zweiter Ehe im Jahre 1772 Agnes Vietoris, gebürtig aus Lommersdorf, T.v. Dionysius Vietoris und Maria Elisabeth Bach, wohnhaft in Alendorf. Peter Stein verstarb 1795, seine zweite Ehefrau Agnes 1818.


1788 – 1818 Eheleute Johannes Peter Stein und Anna Maria Schneider:
Johannes Peter Stein lebte seit seiner Heirat im Jahre 1788 ebenfalls im Hause „Schrüedisch“. Er war der Sohn aus erster Ehe des Ehepaares Stein/Reifferscheid. Die Braut war Anna Maria Schneider, T.v. Johannes Schneider und Anna Veronika Sons, und stammte aus dem Hause „Schneggesch (057)“. Johannes Peter Stein verstarb bereits 1798, seine Ehefrau im Jahre 1818.

 

 

19. Jahrhundert

1808 – 1863 Eheleute Johannes Vogelsberg und Anna Gertrud Stein:
Die Tochter Anna Gertrud Stein ehelichte 1808 Johannes Vogelsberg, S.v. Johannes Vogelsberg und Anna Jülich, aus dem Hause „Tommes (064)“. Johannes Vogelsberg verstarb 1863, seine Ehefrau Anna Gertrud bereits 1852.


1856 – 1911 Eheleute Michael Vogelsberg und Barbara Freuen:
1862 – 1904 Eheleute Egidius Vogelsberg und Anna Barbara Neuendorf:
Der Sohn Michael Vogelsberg heiratete 1856 die Witwe Barbara Schneider geb. Freuen. Sie war die Tochter von Peter Engelbert Freuen und Anna Maria Schäfer aus dem Hause „Waans (024)“. Im Jahre 1862 führten die Eheleute eine bauliche Veränderung an dem Anwesen durch. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass ein Bruder von Michael Vogelsberg nach Waldorf zurückkehrte. Egidius Vogelsberg hatte im Jahre 1855 Anna Barbara Neuendorf, T.v. Nikolaus Neuendorf und Agnes Zander aus Wiesen bei Reifferscheid geheiratet und dort mit ihr gewohnt. Nun kehrte er mit seiner Frau zurück und beide Familien lebten im Hause „Schrüedisch“. Allerdings blieb die Ehe Vogelsberg/Neuendorf kinderlos. Anna Barbara Vogelsberg geb. Neuendorf verstarb 1874. Ihr Ehemann Egidius überschrieb 1883 seinen Anteil am Anwesen an seinen Bruder Michael. Bis zu seinem Tode im Jahre 1904 lebte Egidius Vogelsberg im Hause „Schrüedisch“. Auch Michael Vogelsberg verstarb 1904, seine Ehefrau Barbara schied im Jahre 1911 dahin.

 

 

20. Jahrhundert - heute

1896 – 1949 Eheleute Josef Knauff und Katharina Vogelsberg:
1912 wurde das Anwesen an die Tochter Katharina Vogelsberg und ihren Ehemann Josef Knauff überschrieben. Josef Knauff, S.v. Nikolaus Knauff und Anna Steffens, stammte aus Esch. Die Eheleute hatten 1896 geheiratet. Josef Knauff verstarb 1949, seine Ehefrau war bereits 1928 verschieden.


1932 – 1933 Eheleute Jakob Pint und Anna Knauff &
1934 – 1969 Eheleute Jakob Pint und Maria Katharina Knauff:
Seit 1932 lebte der Schmied Jakob Pint mit seiner ersten Ehefrau Anna im Hause „Schrüedisch“. Jakob Pint war der S.v. Georg Pint und Maria Schmitz aus Mürlenbach. Nachdem er in Schmidtheim als Schmied gearbeitet hatte, heiratete er Anna Knauff und eröffnete im Hause „Schrüedisch“ eine Dorfschmiede. Doch das Eheglück währte nur kurz. Anna verstarb 1933 im Kindbett. 1934 heiratete Annas Schwester, Maria Katharina Knauff, den Schmied. Die Eheleute blieben im Anwesen „Schrüedisch“ wohnen. Jakob Pint verstarb 1969, ein Jahr nach dem Tode von seiner Ehegattin Maria Katharina.


1968 – 2013 Eheleute Bernhard Pint und Irma Maria Becker:
Der Sohn Bernhard Pint heiratet 1968 Irma Maria Becker, auch Irmgard genannt. Sie war die Tochter von Anton Becker und Anna Katharina Irschfeld und stammte aus Reipeldingen. Irmgard verstarb 1995, Bernhard starb 2013.


seit 2013 Eheleute Thomas Junk und Natalie Surrey:
Die Erben verkauften 2013 das Anwesen an Thomas Junk, aufgewachsen in Jünkerath, und an seine Ehefrau Natalie Surrey aus dem Hause „Hecke (001)“. Die Eheleute hatten zuvor zur Miete im „Bürjerhus (046)" gewohnt.