(020) Äßisch

Das Foto stammt aus dem Jahre 1967.
| 1845 - 1873 | Witwe Anna Gudula Esser geb. Reifferscheid |
| 1868 - 1910 | Eheleute Johannes Heinrich Esser und Maria Magdalena Linden |
| 1902 - 1953 | Eheleute Egidius Schmitt und Maria Magdalena Esser |
| 1941 - 1986 | Eheleute Eduard Hansen und Gertrud Schmitt |
| 1986 – 2011 | Eheleute Heinrich Nießen und Klara Hansen |
| seit 2015 | Mario Wald und Carolin Jentges |
19. Jahrhundert:
1845 – 1873 Witwe Anna Gudula Esser geb. Reifferscheid:
Das Haus wurde um 1845 von der Witwe Anna Gudula Esser geb. Reifferscheid erbaut. Ihr Ehemann Johannes Heinrich Esser, gebürtig aus dem Hause „Komme (056)“, S.v. Johannes Esser und Anna Maria Schmitz, heiratete 1812 in erster Ehe die Witwe von Nikolaus Heck, Anna Heck geb. Stein aus dem Hause „Thies (067)“, T.v. Johannes Heinrich Stein und Anna Maria Servos. Die Eheleute lebten im Hause „Thies“ bis zum Tode von Anna Stein im Jahre 1830. Johannes Heinrich Esser heiratete 1833 Anna Gudula Reifferscheid aus dem Hause „Halefe (029)“, T.v. Johannes Josef Reifferscheid und Maria Katharina Bove. Da seine Stieftochter Barbara Heck ihre Erbansprüche auf das Haus „Thies (067)“ geltend machte, verzog er mit seiner zweiten Ehefrau in das Haus „Tommes (064)“. Dies geht aus der Liste der hilfsbedürftigen Armen aus dem Jahre 1841 hervor. Johannes Heinrich Esser verstarb 1844. Seine Ehefrau Anna Gudula Reifferscheid verließ das Haus „Tommes (064)“ und erbaute das Anwesen „Äßisch“. Die Witwe verstarb 1873.
1868 – 1910 Eheleute Johannes Heinrich Esser und Maria Magdalena Linden:
Das einzig verbliebene Kind aus dieser Verbindung (drei weitere Geschwister waren im Kindsalter verstorben), Johannes Heinrich Esser jun., heiratete 1868 Maria Magdalena Linden aus dem Hause „Wolleß (015)“, T.v. Johannes Josef Linden und Anna Schnichels. 1877 wurde ihnen das Haus von den Erben übertragen. 1889 erfolgte der Anbau von Stall und Scheune.
20. Jahrhundert - heute:
1902 – 1953 Eheleute Egidius Schmitt und Maria Magdalena Esser:
1904 erhielt die jüngste Tochter Maria Magdalena Esser das Anwesen. Sie hatte zwei Jahre zuvor Egidius Schmitt aus Esch geheiratet.
1941 – 1986 Eheleute Eduard Hansen und Gertrud Schmitt:
Während des II. Weltkrieges ging das Anwesen an die Tochter Gertrud Schmitt und ihren Ehegatten Eduard Hansen aus dem Hause „Meiesch (035)“ über. Eduard Hansen wird als Kriegsteilnehmer seit dem 01.07.1944 in Russland vermisst. Nach dem Tod seiner Ehefrau Gertrud geb. Schmitt im Jahre 1986 übernahm die Tochter Klara das Anwesen.
1986 – 2011 Eheleute Heinrich Nießen und Klara Hansen:
Klara Hansen hatte 1961 den aus Dottel stammenden Heinrich Nießen geheiratet. Heinrich verstarb 2002, Klara im Jahre 2011.
seit 2015 Mario Wald und Carolin Jentges:
Seit 2015 ist Tochter Carolin Jentges Eigentümer. Miteigentümer ist Mario Wald. Er war vorher wohnhaft in Rupperath.






